2. Weltkrieg:  B-17 in Wildhaus führerlos abgestürzt

(16. März 1944)

Boeing B-17 "Fliegende Festungen" wie diejenige, die bei Wildhaus abstürzte
Der Bomber der 8th Air Force, 385th Bomb Group mit dem Kennzeichen R stürzte bei Wildhaus am 16. März 1944 nach einem Einsatz über Augsburg ab. Die von den Deutschen schwer beschädigte Maschine wurde vom Bombenschützen Bernhard Wassermann und dem Navigator Robert Fillmann bereits über Deutschland verlassen. Der Rest der Crew unter dem Kommando von 1st Lt Vincent P. McLaughlin landeten am Fallschirm auf Schweizer Gebiet. Die führerlose Maschine stürzte schliesslich 500m östlich der Kirche Wildhaus in ein bewaldetes Tobel.
Die Trümmer wurden nach Dübendorf überführt und dann verschrottet.

Fotos von der Absturzstelle
Die B-17 G in unwegsamen Gelände bei Wildhaus 16. März 1944
Ein Flügel mit Motor im Steilhang

Auch der Rumpf lag im steilen Tobel

Flugzeug Daten

Absturzort: Wildhaus
Flugzeugart: Bomber
Flugzeugtyp: Boeing B-17 Flying Fortress
Flugzeugbezeichnung: Boeing B-17 G-30-DL
Flugzeugname: unbekannt

Einteilung: 8th Air Force, 385th Bomb Group, 549th Squadron
Basis: Great Ashfield (GB)
Auftrag: Bombardierung
Einsatzziel: Augsburg (D)
Rückkehr: wurde in der Schweiz verschrottet
Besatzung: Pilot: Vincent P. McLaughlin, 1st Lt
Copilot: Lawrence T. Lawler, F/O
Navigator: Robert W. Fillmann, 2nd Lt, deutsche Gefangenschaft
Bombardier: Bernard Wassermann, 2nd Lt, deutsche Gefangenschaft
Engineer: Bruce L. Batchelder, T/Sgt
Radio: Joseph J. Spurr, T/Sgt
Ball Turret: David A. Holmes, S/Sgt
Right Waist: Ferril W. Van Noy, S/Sgt
Left Waist: Freddy C. Blaser, S/Sgt
Tail Gunner: Howard N. Martini, S/Sgt

Werknummer: 42-38195
Kennzeichen: R
US MACR Nr: 3247
Autor: Hans-Heiri Stapfer
Quelle: Cockpit


Quelle:  http://www.warbird.ch/contento/Home/tabid/36/Default.aspx


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