Inserat Alt St. Johann, um 1946

Einleitung

Die heutigen «Sportanlagen Alt St. Johann» sind aus der 1945 gegründeten «Sesselbahn Alt St.Johann-Sellamatt AG» und der 1960 gegründeten «Skilift Ruestel AG» hervorgegangen. Diese beiden Gesellschaften fusionierten 1997 zur «Sportanlagen Alt St.Johann - Selamatt AG/SAS» um den neuen Sessellift Ruestel zu erstellen.
 

Geschichte

Geschichte der «Sesselbahn Alt St.Johann-Sellamatt AG» 1945 - 1996
[bis zur Fusion mit der «Skilift Ruestel AG», danach «Sportanlagen Alt St. Johann-Sellamatt» (SAS)]
Datum Text
August 1945 Gründung Initiativkomitee für den Bau einer Sportanlage in Alt St.Johann
Sept. 1945 Offerten für den Bau einer kombinierten Ski- und Sesselliftanlage
26.Jan. 1946 Gründungsversammlung «Sesselbahn Alt St.Johann-Sellamatt AG» und
Auftrag für Sessel- & Skilift an die Firma Sameli-Huber, Meilen
13.Feb. 1946 Einreichung Konzessionsgesuch
April 1946 Beginn der Waldrodung und Trassee-Arbeiten
2.Mai 1946 Konzessionserteilung durch das Eidg. Post- und Eisenbahndepartement
4.Mai 1946 Beginn der Bauarbeiten
16.Juli 1946 Fertigstellung der Anlage. Erstellungskosten Fr. 300'000
20.Juli 1946 Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr
26.Juli 1946
Winter 46/47
Betriebsaufnahme der Bahn mit Einersesseln
Betriebsaufnahme Winterbetrieb als Skilift
April 1951 Ersatz der Holz- durch Eisenstützen
1960 Bau des Skilift Ruestel auf Alp Sellamatt durch die unabhängige Gesellschaft «Skilift Ruestel AG»
Nov.1965 Einbau Kisslinggetriebe mit 200 PS-Motor und stufenloser Geschwindigkeitsregulierung
April 1966 Streckenumbau nach den Vorschriften des BAV
Nov. 1970 Erwerb und Ausbau Parkplatz für 400 Personenwagen
Apr./Mai 1971 Neubau der Talstation
1975 Bau des Verbindungs-Tellerliftes Berghaus Sellamatt-Zinggen (Ruestel Talstation)
April 1976 Totalumbau, Ersatz der Einersessel durch 148 Doppelsessel
Erhöhung der Förderleistung auf 900 Personen pro Stunde
Okt./Nov. 1989 Talstation: Anbau einer Garage
22.Juni 1996 Jubiläumsversammlung «50 Jahre SAS AG», AK-Erhöhung von 300'000 auf 580'000 Franken
ab Juli 1996 Erneuerung von zwei Niederhaltestützen, Sicherheits- und Betriebsbremse, Steuerung
9.Dez. 1996 Erneuerung der Konzession für die Sesselbahn
4.Juli 1997 Fusion mit der «Skilift Ruestel AG» zur «Sportanlagen Alt St.Johann - Sellamatt AG» (SAS); Fortsetzung siehe unten

 

Geschichte des Skiliftes und der Sesselbahn Ruestel
1960 Gründung und Bau des Skilift Ruestel auf Alp Sellamatt
30.Mai 1997 Umwandlung der Gesellschaft in die «Skilift Ruestel AG»
4.Juli 1997 Skilift Ruestel AG» fusioniert mit «Sesselbahn Alt St.Johann - Sellamatt AG» zur «Sportanlagen Alt St.Johann - Sellamatt AG»
Januar 1998 Projekt für Sesselbahn als Ersatz für den Skilift
Richtangebot der Firma Garaventa AG für eine kuppelbare 4er-Sesselbahn. Sie führt vom Gebiet Zinggen 1400 m ü.M. in 4 Minuten auf 1730 m ü. M. und erschliesst 15 km Pisten im Gebiet Ruestel. Förderleistung bis 1000 Personen/Stunde
25.Aug. 1998 Orientierung aller am Projekt interessierten Kreise. Das Projekt von 3,5 Mio. Franken soll aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Einholen der Offerten für Ingenieurarbeiten und Bahnbau.
27.Okt. 1998 Präsentation des definitiven Projekts vor der Versammlung der Alpkorporation. Unterzeichnung von Bau-, Durchleitungs- und Durchfahrtsrecht, Skipistenrecht
30.Okt. 1998 Einreichung des Baugesuchs
31.Okt. 1998 Ausserordentliche GV zur Erhöhung des Aktienkapitals
13.Nov. 1998 Einreichen Konzessionsgesuch an das BAV
Dez. 1998 Rodungsgesuch an den Kanton St.Gallen, Baugesuch für Lawinenverbauung
Einsprachen Pro Natura (Oekobegleitung, Donnerloch- (Dolinen-) sicherung, Realersatz für zu fällende Fichten)
15.Feb. 1999 Rückzug der Einsprachen nach Eintreten der SAS auf die Forderungen
31.März 1999 Augenschein durch ENHK, BUWAL, BAV, Planungsamt und Tiefbauamt Kanton St.Gallen, Vertreter der Gemeinde Alt St.Johann.
Die ENHK delegiert die Projektbeurteilung an das BUWAL.
24.Juni 1999 Beginn der Bauarbeiten einer neue, kuppelbare 4er-Sesselbahn
19.Nov. 1999 Abnahme durch das BAV
20.Nov. 1999 Erste Inbetriebnahme
4.Dez. 1999 Einweihung der neuen 4er-Sesselbahn zum Saisonstart


 

Geschichte der «Sportanlagen Alt St.Johann - Sellamatt AG» (SAS) 1997-2003
4.Juli 1997 Fusion der «Sesselbahn Alt St.Johann-Sellamatt AG» mit der «Skilift Ruestel AG» zur «Sportanlagen Alt St.Johann - Sellamatt AG» (SAS)
1998/1999 Planung und Bau einer 4er-Sesselbahn als Ersatz für Skilift Ruestel
(Details siehe "Geschichte des Skiliftes und der Sesselbahn Ruestel" oben)
4.Dez. 1999 Inbetriebnahme des neue Verbindungsliftes Bergstation Sellamatt-Zinggen (Talstation Ruestellift)
26.Dez. 1999 Sturm Lothar richtet an der Sesselbahn und am Zubringerlift grosse Schäden an. Der Betrieb wird eingestellt.
2 Masten der Sesselbahn müssen ersetzt werden, der neue Tellerlift Berghaus Sellamatt-Zinggen erleidet Totalschaden und muss nochmals neu gebaut werden, Aufräumarbeiten im Wald und auf dem Trassee.
29.Jan. 2000 Der Betrieb der Bahnen wird wieder aufgenommen.
2003 Ersatz der Sesselbahn Alt St. Johann-Sellamatt durch 4er-Sessel-/4er-Gondel-Kombibahn (Details siehe Seite 4)

 


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Updated: 14. Dez. 2007