Schweizermeisterschaften 1938, Slalommeister Rudolf Rominger

Kommentar aus dem SSV Jahrbuch 1939:
"Der Slalom, der analog wie in Wengen, auf zwei parallelen Pisten gleichzeitig gefahren wurde, ergab einen eindrucksvollen Sieg unseres Weltmeisters Rudolf Rominger, der in blendendem Stil und in einer Zeit von 1:34,2 das zahlreich anwesende Publikum zu spontanen  Beifallsstürmen begeisterte. Rominger wurde gefolgt vom jungen Marcel von Allmen, dem Bruder des früheren Schweizerskimeisters Heinz von Allmen, Kleine Scheidegg.

In Unterwasser wurde der Slalom wieder auf zwei nebeneinander liegenden Pisten ausgetragen. Diese seit Wengen 1938 eingeführte Neuerung sollte nach Möglichkeit bei jedem schweizerischen Skirennen beibehalten werden. Die beiden Pisten waren verschieden lang und durch eine Rippe sehr günstig voneinander getrennt. Im Ziel war die Trennung durch ein Haus sehr gut und ermöglichte eine reibungslose, voneinander unabhängige Abwicklung der beiden Läufe. Das Gelände mit den vielen Buckeln und Wellen war für die Aussteckung des Slaloms äusserst günstig. Die Piste l war zirka 300 m lang mit zirka 130 m Höhenunterschied und wies 26 Tore auf. Die Piste II war 150 m länger mit 185 m Höhenunterschied. Dieser Lauf war mit 26 Toren ausgesteckt.  Ein jeder Fahrer lief jede der beiden Strecken einmal."

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